Die Covid-19-Pandemie hat unser gesellschaftliches Leben in den vergangenen bei den Jahren tiefgreifend verändert. Das gilt insbesondere auch für die Arbeitswelt.

Mit welchen Ängsten und Schwierigkeiten kämpfen zum Beispiel Verkäuferinnen und Verkäufer im Lebensmittelhandel? Welche zusätzlichen Belastungen treffen Pflegekräfte? Wie arbeiten Lehrerinnen und Lehrer aber auch Erzieherinnen und Erzieher unter ständig veränderten Rahmenbedingungen? Was machen Kulturschaffende, wenn kein Publikum mehr da ist? Wie haben Gastronomen aber auch kleine Einzel-händlerinnen und -händler die immer wieder verhängten Kontaktbeschränkungen verkraftet? Was bedeutet die Pandemie für Pendlerinnen und Pendler oder für Eltern im Homeoffice? Wie gelingt es Führungskräften, ihre Teams zu führen, wenn Kontakte nur noch über Videokonferenzen möglich sind? Und wie fühlt es sich an unter solchen Bedingungen eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen? 

Im Rahmen von qualitativen Interviews mit Betroffenen haben rund 20 Studierende der Leuphana Universität jetzt erfasst, in welcher Form sich in verschiedenen Berufsfeldern die jeweiligen Arbeitsbedingungen unter Coronabedingungen verändert haben, wie mit diesen Veränderungen umgegangen worden ist und welche dauerhaften Anpassungen hier möglich scheinen. Die Interviews sollen dabei nicht nur wissenschaftlichen Kriterien genügen, sonder sind in Kooperation dem Museum Lüneburg als Podcast aufbereitet worden. Das zugrundeliegende Lehrforschungsprojekt erweitert damit die 2020 für das Museum erstellte virtuelle Ausstellung „Arbeit - Wir wollen’s wissen!“.